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Sie finden eine Visitenkarte unseres Angebotes auf Facebook mit einer Abfragemöglichkeit freier Berater/innen. Machen Sie doch Ihre Freunde auf uns aufmerksam!

Kostenlose Webmailberatung

… für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Durch die Inanspruchnahme einer Onlineberatung entstehen Ihnen keine Kosten. Wir bitten Sie jedoch um eine Spende.

Wenn Sie bereits bei uns angemeldet sind, verwenden Sie die Zugangsdaten aus Ihrer Bestätigungsmail.

Wer bietet Beratung an?

  • Ehe-, Familien- und Lebensberater
  • Internetseelsorger
  • Qualifizierte Ehrenamtliche

So funktioniert es

Sie sind bei uns richtig, wenn Sie sich in einem Mail-Dialog mit Ihrer Lebenssituation auseinanderetzen wollen. Wir bieten Ihnen aufmerksame Begleitung an. Unsere Internetseelsorge kann ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Sie ist nicht auf längere Dauer angelegt und kann eine Therapie oder ärztliche Behandlung nicht ersetzen. Wir geben Ihnen Antwort in Form mehrerer Mail-Briefe. Wir antworten jeweils binnen weniger Tage. Mehr…

Grundlage und Beratungskonzept

Für die Arbeitsgemeinschaft Christliche Onlineberatung e.V. ist das christliche Gottes- und
Menschenbild grundlegend. Der Beratungsansatz orientiert sich daran, wie Gott Menschen
aufrichtet und stärkt. Er baut dabei auf das Vertrauen und die Ressourcen der Klienten/innen.
Die Berater/innen gehen unabhängig von Alter, Konfession und Nationalität auf die Menschen ein,
Die Beratung ist ein begleitendes zeitlich befristetes Angebot. Bei Bedarf weisen die Berater/innen
auf weitere Fachberatungsstellen hin. Berater/innen sind für diese Aufgabe besonders qualifiziert,
werden von Psychologen in Supervision begleitet und sind zur Weiterbildung verpflichtet.

Ein Stück des Weges mit den Menschen gehen
zur Standortbestimmung einer gefragten Beratungsform
von Rainer Bergmann, M.A.
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Onlineberatung und Internetseelsorge


Anmeldung Onlineberatung & Internetseelsorge

für Erwachsene:

Wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind und sich in einem Mail-Dialog mit Ihrer Situation auseinander setzen wollen, bieten wir Ihnen aufmerksame Begleitung an.

Seelsorgefür Jugendliche:

Wenn du zwischen 12 und 17 Jahren alt bist und du dich in einem Mail-Dialog mit deiner Situation auseinander setzen willst, bieten wir dir aufmerksame Begleitung an.

Seelsorge und Beratung im Internet

Dieses ökumenische Seelsorge-Angebot im Netz gibt es seit 1996.

Unsere Onlineberatung und Internetseelsorge ist verschlüsselt. Sie erhalten bei uns einen passwortgeschützten Webmail-Zugang. Wir nutzen “Extended Validation”. Die Adressleiste färbt sich bei hochsicheren Browsern grün.

Die Online-Berater/innen und Internetseelsorger/innen unserer Arbeitsgemeinschaft sind ausgebildet, werden laufend fortgebildet und supervidiert. Sie sind zu Stillschweigen nach außen verpflichtet.

Beratungsanlässe unserer Mailseelsorge

ErwachseneJugendliche
Liebeskummer, PartnerschaftLiebeskummer, Partnerschaft
Depression, SinnkriseAngst
AngstDepression, Sinnkrise
Probleme mit FamilienangehörigenSelbstverletzendes Verhalten
Trennung, Scheidung Einsamkeit, Kontaktprobleme
Geringes SelbstbewusstseinSuizid (-gedanken)
Einsamkeit, Kontaktprobleme Schule, Studium
Probleme mit SexualitätFamilienangehörige
Religiöse FragenSuizid (-gedanken)
StressGeringes Selbstbewusstsein
Beruf, ArbeitsweltStress
TrauerEssstörungen
PartnerschaftswunschAggression, Gewalt
Selbstverletzendes VerhaltenProbleme mit Sexualität
Informationen zu Beratung und TherapieReligiöse Fragen

(TOP 15 der Beratungsanlässe über 12 Monate von 785 Klienten/innen mit 4577 Beratungsmail-Antworten in 2013/14, alle Stellen)

AltersgruppeKlienten in %
12-1719%
18-209%
21-3030%
31-4022%
41-5013%
51-707%

(Altersverteilung über 12 Monate)

Begleitung

© Ulrich Schaffer

“Ein Begleiter und eine Begleiterin glaubt, dass ein jeder Mensch eine eigene, unverwechselbare Entwicklung durchmacht und darum auch seine eigene Geschwindigkeit hat.”

Es gibt ein wunderbares Wort, das so alltäglich ist, dass wir es nicht wichtig nehmen: Begleiten. Einander begleiten. Nicht leiten, führen, bestimmen, beraten, helfen, aufmuntern, herausfordern, sondern nur begleiten, nur da sein. Es ist die Kunst des Sich-Zurücknehmens. Viele von uns sind gut im Beratschlagen. Wir helfen gern, wir geben unsere Erfahrung gern weiter. Wir haben etwas zu sagen und meinen, dass das, was uns geholfen hat, auch für andere gut sei. Dabei wahren wir manchmal die Grenze des andern nicht. Wir dringen in das Leben eines anderen ein, ohne eingeladen worden zu sein. Es kann sein, dass wir beim Begleiten zusehen müssen, wie der andere unserer Meinung nach etwas falsch macht. Da würden wir so gern einen Ratschlag geben, aber damit wechseln wir von der Rolle des Begleiters zu der des Ratgebers. Ein Begleiter und eine Begleiterin hört, richtet nicht, hat Zeit, kann von sich selbst absehen, glaubt, dass ein jeder Mensch eine eigene, unverwechselbare Entwicklung durchmacht und darum auch seine eigene Geschwindigkeit hat.

Viele Menschen haben den Wunsch, an die Hand genommen zu werden, wenn es ihnen schlecht geht oder wenn sie Fragen haben. Sie wünschen sich Begleitung. Sie haben Angst etwas allein nicht zu schaffen. Ihre Sehnsucht ist so stark, dass sie Druck auf andere ausüben, sie doch zu begleiten. Aber oft ist es so, dass je mehr wir es uns wünschen und auch erwarten, desto weniger sind unsere Mitmenschen bereit, uns zu begleiten. Es ist fast, als schickten wir sie mit unserem starken Wunsch fort.

Es kann sein, dass wir das, was wir uns wünschen am ehesten bekommen, wenn wir es selbst verschenken. Wenn du Begleitung suchst, dann suche jemanden, den du begleiten kannst.

Auch das ist schwer aber etwas wunderbares, wenn es uns gelingt. Wir versuchen etwas alleine zu tun. wir sind unabhängig, wir brauchen niemanden, wir schaffen es ohne Hilfe. Wenn das wirklich so ist, dann sind wir weit im Leben gekommen und können uns glücklich schätzen. Aber oft ist es nur eine Haltung, eine Pose. Die Betonung der eigenen Selbständigkeit ist oft nur ein Ausdruck unserer Unsicherheit. Mit dieser Einstellung ist es schwer, einen Begleiter neben sich zu dulden.

Die andere Haltung, die wir kultivieren, ist die der Abhängigkeit. Hilf mir, ich kann das nicht allein. Sag mir, was ich tun soll. Für alles brauchen wir einen Experten, der zwar die Sache besser kennen mag, uns aber oft nicht wirklich kennt und uns darum auch nicht beraten kann. Auch der Hilfesuchende erträgt schwer einen Begleiter, und wenn, dann möchte er ihn gern in einen Berater umwandeln. Sich begleiten zu lassen ist auch eine Kunst.

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